Weihnachtsgedichte



Gerade, wenn man mit der ganzen Familie abends um den Weihnachtsbaum herum steht, sagt der ein oder andere auch gerne mal ein Gedicht auf. Da nicht jeder eine poetische Ader haben kann, haben wir für Sie kurze und lustige Weihnachtsgedichte für Kinder, aber auch andere Gedichte zu Weihnachten aufgeführt. Hier die Weihnachtsgedichte:

Das Weihnachtsbäumlein

Es war einmal ein Tännelein
mit braunen Kuchenherzelein
und Glitzergold und Äpfelein
und vielen bunten Kerzelein:
Am Weihnachtsfest war es so grün
als fing es eben an zu blühn.

Doch nach nicht all zu langer Zeit,
da stands im Garten unten,
und seine ganze Herrlichkeit
war plötzlich dahingeschwunden.
die grünen Nadeln waren verdorrt,
die Herzlein und die Kerzlein fort.

Bis eines Tages der Gärtner kam,
der fror zu Hause im Dunkeln,
und es mit zu seinen Ofen nahm -
Da begann auch gleich zu funkeln!
Und flammte jubelnd himmelwärts
in hundert Flämmlein an Gottes Herz.

Die heiligen drei Könige

Drei Könige kamen aus dem Morgenland;
Ein Sternlein führte sie zum Jordanstrand;
In Juda fragten und forschten die drei,
Wo der neugeborene König sei.
Sie wollten Weihrauch, Myrrhe und Gold
Fürs Kindlein spenden zum Opfersold.
Und hell erglänzt des Sternleins Schein,
Zum Stalle kehren die Könige ein.
Das Kindlein schauen sie wonniglich,
Anbetend neigen die Könige sich,
Sie bringen Weihrauch, Myrrhe und Gold
Zum Opfer dar dem Kindlein hold.

Advent

Der Wind der treibt im Winterwalde
Die Flockenherde wie ein Hirt,
Und manche Tanne ahnt ach so balde
Sie fromm und lichterheilig wird,
Und lauscht hinaus zu den weißen Wegen
Streckt sie die Zweige hin - bereit,
Und wehrt dem Wind und wächst entgegen
Der einen Nacht der Herrlichkeit.