Die biblische Weihnachtsgeschichte
Die Weihnachtsgeschichte, wie sie Lukas erzählt, ist wohl die berühmteste Weihnachtsgeschichte. Sie erzählt über die Geburt Jesu Christi. Traditionell wird die Weihnachtsgeschichte für Kinder und Erwachsene im christlichen Kulturraum am Heiligen Abend und bei Gottesdiensten zum Weihnachtsfeiertag vorgelesen.
Die besinnliche Weihnachtsgeschichte beginnt mit der ersten Volkszählung durch Kaiser Augustus. Jede Familie soll sich zu diesem Anlass in den Heimatort des Familienvaters begeben, weshalb sich auch der Zimmermann Josef mit seiner hochschwangeren Verlobten Maria nach Bethlehem begibt. Dort angekommen, bekommt Maria Wehen und bringt Ihren ersten Sohn auf die Welt. Nach dem Wickeln des Babys wird es in eine Krippe gelegt. Es wird meist daraus geschlossen, dass die Geburt in einem Stall stattfand, dennoch heißt es in der Geschichte nur, sie hätten einen Platz in einer Herberge gefunden. Da die Ställe um Bethlehem herum aus Felsen gehauen waren, kann man davon ausgehen, dass die Futterkrippe eine einfach Wandnische war.
Weiter geht die Geschichte damit, dass Hirten von einem Engel angesprochen wurden. Er sagte ihnen, dass der Heiland geboren worden sei. Nachts ist es in Bethlehem und Umgebung sehr kalt und frostig. Vor allem im Winter wachsen keine Pflanzen und Gräser. Die Ziegen und Schafe werden zu dieser Zeit stets in Ställen gehalten. Jesus kann also nicht im Dezember geboren worden sein.
Zu dem einen Engel kommen ganz viele andere hinzu, die Gott im Himmel lobpreisen und den Menschen Frieden auf Erden verheißen. Also beschließen die Hirten nach Bethlehem zurück zu kehren, um das Kind zu huldigen. Die Hirten erzählten allen Umstehenden von der Begegnung mit dem Engel und kehrten zu ihrer Herde zurück. Sie erzählten jedem die frohe Botschaft und dass der Retter der Welt geboren worden sei.
Eine andere Version gibt es von dem Evangelist Mathäus: Jesus wird ihm nach in Bethlehem geboren. Maria und Joseph bekommen Besuch von Magiern aus dem Osten. Diese wurde von einem Stern dort hingeführt und bringen dem Kind Geschenke. Keineswegs spricht Matthäus hier von Königen geschweige denn von der Anzahl drei. Sie waren auf der Suche nach dem neugeborenen König der Juden und hatten sich deshalb vorher im Königspalast in Jerusalem erkundigt. Dadurch erfährt auch König Herodes davon, dass ein Rivale geboren wurde. Dieser befiehlt den Kindermord. Die heilige Familie wurde von einem Engel gewarnt und flieht nach Ägypten. Nachdem König Herodes gestorben war, kehrten Sie nach Palästina zurück und siedelten sich in Nazaret an.
Es gibt mehrere Varianten der Weihnachtsgeschichte. Doch zu Weihnachten eine Geschichte vor zu lesen gefällt vor allem den Kleinen. Auch wenn man nicht gläubig ist, kann die Weihnachtsgeschichte vor allem kleine Kinder fesseln.